Internet in Spanien

Wer in Spanien einen Internetzugang haben möchte, beispielsweise, weil er erst kürzlich in das schöne Land im Süden Europas gezogen ist, der muss sich zuerst einmal mit der Frage auseinandersetzen, welche Telefongesellschaft er als Anbieter wählt. Mit über neunzig Prozent Marktanteilen ist Telefónica immer noch die größte Gesellschaft in Spanien, die restlichen zehn Prozent teilen sich verschiedene nationale und regionale Anbieter.

Wenn man sich für einen alternativen Anbieter, der vielleicht günstigere Flatrates als Telefónica anbietet, entschieden hat, sollte man sich allerdings dennoch auf eine längere Wartezeit für die Freischaltung des Anschlusses einstellen. Auch die Konkurrenz ist hierbei auf Telefónica angewiesen und zehn bis zu zwanzig Tagen Wartezeit sind die Regel. Für den Anschluss wird eine einmal zu zahlende Gebühr, die etwa um die achtzig Euro beträgt, erhoben. Je nach Tarifwahl beträgt die monatliche Grundgebühr für einen analogen Anschluss rund zehn bis fünfzehn Euro.

Technisch gesehen ist ein Internetzugang sowohl auf Basis eines analogen Modems, mit ISDN, DSL oder auch Kabel möglich. Wie bereits erwähnt, müssen sich Neukunden gerade mit Blick auf die DSL-Anschlüsse allerdings auf gewisse Wartezeiten einstellen, die monatliche Grundgebühr ist natürlich entsprechend höher als für einen analogen Anschluss und liegt zwischen dreißig bis fünfzig Euro.

Wer es sich nicht leisten kann, z.B. aus beruflichen Gründen, eine Weile nicht im Netz aktiv zu sein, der kann natürlich auch eines der zahlreichen spanischen Internetcafés nutzen, um die Wartezeit auf den Telefonanschluss bzw. Internetzugang zu überbrücken. Die Gebühren sind mit 1 bis 1,50 Euro pro Stunde relativ überschaubar. Viele Cafébetreiber bieten mittlerweile zusätzlichen Service an, d.h., man kann scannen, drucken, Daten speichern, Online spielen oder Forex Trading betreiben. Natürlich fallen dafür zusätzliche Kosten an.

Wichtig ist immer, und das betrifft Laptops genauso wie stationäre PCs, dass die Geräte beim Transport sicher und geschützt verpackt werden sollten. Gerade ein Umzug, aber auch eine Geschäftsreise, sind immer wieder Anlass für Beschädigungen der unterschiedlichsten Art. Dann sind sensible Daten in Gefahr und Datenrettung ist das Stichwort der Stunde. Auch in Spanien gibt es für den Fall der Fälle natürlich die passende Software zur Datenrettung und ausgebildete Profis, die einen Service für die Rettung der Daten anbieten.

Nicht vergessen sollte man dass, besonders bei improviserten Licht- und Arbeitsbedingungen während des Reisens, mehrere Stunden vor dem Bildschirm die Augen stark anstrengen können. Dies gilt für Geschäftleute ebenso wie für Autoren, Grafiker und Liebhaber von Computerspielen. Die rechtzeitige Anschaffung einer geeigneten Brille spielt eine entscheidende Rolle wenn es um die langfristige Erhaltung der Sehkraft geht. Zur Zeit noch wenig bekannt aber sehr nützlich für Computerprofis sind Speziallinsen, die auf Entfernung zum Bildschirm angepasst wurden. Wer auch im Urlaub mehrere Stunden täglich vor dem Computer verbringen muss, für den ist eine solche Brille eine lohnende Investition.